Freie Energie = Menschlichkeit

Die Dürrekatastrophe in Afrika ist zur Zeit Thema in allen Medien, keiner kann mehr die Augen davor verschließen.

“ Hungertod der Kinder kommt einer Ermordung gleich“, titelt die „Welt“ heute.  Ja, so sehe ich das auch. In einer Gesellschaft, die so global ist, und in der teilweise  so ein Überfluss herrscht, wäre es ein Leichtes, die hungernden Menschen als Ersthilfe mit Nahrung zu versorgen, und als Zweithilfe mit Technologien zur Bewässerung usw.

Es ist also keine Frage, ob wir helfen können, sondern ob wir helfen wollen.

Aber leider herrsch(t)en bei vielen Menschen noch andere Prioritäten. Unser System, unser Egoismus, unsere Geldgier  war uns wichtiger als die Not anderer Menschen. Oder warum sonst woll(t)en  wir mit unseren Ackerflächen lieber Profit erzeugen, statt Nahrung?

Wer sind wir denn, dass wir uns anmaßen, den hungernden Kindern in Afrika das wichtigste Grundbedürfnis entziehen? Wer sind wir denn, dass wir meinen, unsere Wirtschaft müsse stetig weiterwachsen, unser System müsse so erhalten bleiben, wie es jetzt ist? Denn genau diese Überlegungen stehen doch hinter dem Zwang, immer neue Wirtschaftsquellen zu finden, von denen eine eben die Bio-Energie-Produktion ist.

Wir alle – die Erfinder dieser Öko-Energie, die Politiker ebenso wie die Verbraucher – haben es zunächst vielleicht sogar für eine gute Idee gehalten. Kurzsichtig sahen wir nur die vermeintlichen Vorteile, ohne über die Nachteile nachzudenken. Doch jetzt müssen wir erkennen, es war ein falscher Weg. Ein Weg, den wir jetzt aber aufgeben und einen besseren einschlagen können. Wir sind nicht auf Bioenergie angewisen, uns steht die „Freie Energie“ zur Verfügung.

Dazu müssen wir nur umdenken. Wir dürfen es uns sogar leicht machen, wenn wir wollen. Wir können uns selbst sagen, es ist leicht, einen neuen Weg einzuschlagen. Es ist leicht für die Verantwortlichen zuzugeben, dass man Entwicklungen in eine falsche Richtung forciert hat, weil man nicht alle Konsequenzen bedachte. Es ist leicht, kollektiv die Absicht zu formulieren, dass das Grundbedürfnis auf Nahrung für alle Menschen oberste Priorität haben muss und darf.  Fehler zu machen, ist menschlich. Fehler einzugestehen und zu korrigieren, ist Größe.

Diese Größe müssen wir jetzt aufbringen. Wir sind doch Menschen und keine aufs Geldvermehren programmierten Roboter. Wir müssen jetzt den neuen Weg einschlagen. Kein einziges Getreidekorn darf mehr in einer Biogasanlage landen. 

Die Menschen in Afrika müssen sofort mit Nahrung versorgt werden. Eine Luftbrücke der Uno ist ja zum Glück schon im Entstehen. Die Lebensmittel müssen dann leicht und unbürokratisch verteilt werden. Die Menschen dort werden überleben und dann fähig werden, künftig für sich selbst zu sorgen. Freie Energie-Technologien werden ihnen dabei helfen.

Noch einmal: Wir sind Menschen, die einander das (Über)Leben gönnen und einander helfen sollen oder wollen.

Sobald wir das tun, steht uns die Fülle des Universums zur Verfügung. Und damit auch die Energie des Universums.

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9 Kommentare zu “Freie Energie = Menschlichkeit

  1. Es ist der Richtige Weg der aufgezeigt wurde. Doch Umsetzen ist leider auf Grund der festgefahrenen Wege das größte Hinterniss.
    Alle die gewinnbringenden Fond und Aktionäre lasse es nicht zu, dass ihr Biogas nicht doch den Weizen vergohrt und zu dem vereinbarten Gewinn führt.
    Doch wie kann man wirklich helfen???
    Die Geräte zur Erzeugung der freien Energie müssen zuerst einmal hergestellt werden um zum Einsatz kommen zu können und bis dahin sind die meisten schon tod.
    Also bleibt nur Nahrungshilfe und sauberes Wasser mit den vorhandenen Mittel nach dort zu bringen und dafür zu sorgen, dass ein Teil überlebt.
    Zurück in die angestammte Heimat ist nicht nur aus den Kämpfen sondern auch Trockenheit ein unlösbares Problem, sodass die Flüchlinge als Alternative nur das Hilfslager bleibt.
    Das ist die Realität und eine Lösung einer neuen Gesellschaft mit freier Energienutzung garmicht machbar.
    Was nützt den denen der Strom alleine ohne weitere Selbstversorgungsmöglichkeiten, wozu Land, Friede und der Arbeitswille und die Erkenntnisse wie aus dem Nichts eine menschenwürdige Gesellschaft gebildet werden kann.
    Deshalb las uns bei uns beginnen wo die Voraussetzungen gegeben sind und als Vorreiter für zukünftige Katastrophen genügend zur Verfügung haben um zu helfen.
    Edmund

    • Wir können wählen, ob wir etwas für lösbar halten oder nicht.

      Denn wir können mit unseren Gedanken „Berge versetzen“. Wir müssen es nur wollen. Diese Dürrekatastrophe ist eine Chance oder Herausforderung für uns als Menschheit, unsere Menschlichkeit unter Beweis zu stellen. Handeln wir so, dass wir jedes Menschenleben lieben und erhalten wollen, steht uns allen alles zur Verfügung.

      Beginnen wir also damit, mit Gedanken der Liebe, Berge zu versetzen.

      Stellen wir uns einfach vor, wie zig Flugzeuge mit Nahrung beladen werden, dorthin in die Hungergebiete fliegen, wie die Mitarbeiter in den Behörden dann statt zu blockieren mithelfen, das Ganze schnell und effektiv zu verteilen, wie die hungernden Menschen das Essen genießen, wie sie neue Kraft und neuen Mut schöpfen, wie später sanfter Regen auf das Land fällt, wie der Boden wieder fruchtbar wird, wie die Menschen fröhlich im Regen tanzen und ihr “neues Leben” feiern usw. usw.
      usw.

      „Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht.“
      (Carl August Sandburg)

  2. Hallo zusammen,
    die „freie Energie“ ist meiner Meinung nach, nicht nur eine neue Energie- und Versorungs-Technik, sie ist vielmehr eine globale Bewusstseinsentwicklung. Je mehr die Menschheit ihre Zusammengehörigkeit erkennt und lernt, dass wir alle Teil eines grossen Ganzen sind, umso schneller können wir vom Mangel- zum Füllebewusstsein gelangen.
    Ich bin überzeugt, dass die Technik dazu schon lange da ist ( siehe z.B. Tesla, Reich und Schauberger) und so denke ich, geht es viel mehr darum zu begreifen, dass freie Energie-Techik nicht auf konventionelle Weise vermarktet werden kann … freie Energie „muss“ frei sein – für ALLE.

  3. Ich sag dazu „nur!“http://www.desert-greening.com/, ist ein schönes Projekt inAfrika….

    Schöne Zeit allerseits

  4. Ich kann mich den o.g. Kommentaren nur anschliessen, interessant ist es TV zu verfolgen, gestern abend kam eine Film“ ausser Kontrolle“ über freie Energie und deren von den Konzernen verwährtem Nutzen. WUrde vor gut 10 Jahren gedreht!!Und vorgestern kam nachts auf ZDF( immerhin..:)) von Michael Moore eine brilliante Doku über die MAchenschaften der amerikanischen Banken- es tut sich was, sehr schön!

  5. Gute Psychologen wissen: Wenn wir ein Ziel erreichen wollen, neigen wir Menschen dazu, uns selber Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Wenn wir etwas mit Kampf erreichen wollen, verkrampfen wir zu sehr. Wenn wir uns dagegen etwas erträumen und wünschen, sorgt unsere Seele dafür, dass wir das Ziel auch erreichen. Schaut bitte einmal im meine Abteilung „Weltfriede durch Religionsreform“: http://ahlers-celle.de/Religionsreform/
    Den militanten Muslimen muss ins Gewinnen geredet werden. Es ist klüger, ihnen wichtige Koranteile, die den Frieden anstiften, aus Flugzeugen zukommen zu lassen.

    Nahrungsmittel mit Flugzeugen zu transportieren, ist der ökologische Wahnsinn. Das erleichtert nur das Gewissen von Verantwortlichen, Medien und Spendern. In Ostafrika gibt es genug LKW´s für mehr Menschlichkeit und Frieden. 2012 beginnt ein neues Zeitalter. Die freie Energie wird die dezentrale Energie sein. Wenn ich im Winter auf Lanzarote bin, kenne ich das: Salzwasser wird mit teurer Energie zu Süßwasser zum Duschen. Trinken sollen wir Europäer es aber nicht, weil wir davon Durchfall bekommen. Mit dem geklärten Wasser werden die Pflanzen begossen. Frühere Wüsten wurden so grün. Mit der extrem preiswerten freien Energie kann in afrikanischen Wüsten entsalztes Meerwasser die Berge hoch gepumpt werden.

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